Immobilienfotografie in HDR

 

Definition

Blendeauf_Martin1Die klassische Fotografie bietet durch handwerkliches Können in Verbindung mit einem Sinn für Ästhetik bereits phantastische Möglichkeiten zur hochwertigen Präsentation von Immobilien. Mit ein paar Tricks und Kniffen kann man sich bereits von den üblichen amateurhaften Aufnahmen abheben, indem man zum Beispiel mit einem Weitwinkelobjektiv arbeitet und eventuell eine leichte Überbelichtung einstellt. Klassische Kompaktkameras und auch die professionellen DSLR-Kameras (engl. Digital Single-Lens Reflex / digitale Spiegelreflexkameras), mit denen wir arbeiten, bieten einen bestimmten Dynamikumfang. Helle und Dunkle Bereiche eines Bildes können oftmals nicht gleichermaßen detailliert gezeichnet werden. Das bedeutet, dass man zum Beispiel entweder den Innenraum korrekt belichten kann oder den Blick aus dem Fenster, nicht jedoch beides. Und stellen Sie sich bloß vor, dass gerade der Blick aus dem Fenster zur Kauf- oder Mietentscheidung animieren würde. Genau hier bietet sich die HDR-Fotografie (HDR = engl. High Dynamic Range / hoher Dynamikumfang) an. Durch die Möglichkeit eine besondere Firmware mit unseren DSLRs zu nutzen, brechen wir aus den klassischen Beschränkungen aus. Durch diese spezielle Art des Fotografierens sind wir in der Lage sowohl die dunklen, als auch die hellen Bereiche eines Bildes mit feinsten Strukturen und Details wiederzugeben.

 

 

Technik

Unser Hauptaugenmerk in der Immobilienfotografie liegt auf der Möglichkeit, die Immobilie in Gänze darzustellen. Dies gelingt uns unter Zuhilfenahme der modernen HDR-Technik, die es uns gestattet sowohl den Innenraum, als auch den Blick aus dem Fenster – die so wichtige Lage der Immobilie – zu vermitteln. An dieser Stelle werden in der Immobilienfotografie technische und ästhetische Aspekte verwoben. Die Kombination aus Bildkomposition und digitaler Postproduktion eröffnet Möglichkeiten, an die vor wenigen Monaten noch nicht zu denken war. Ein HDR-Bild entsteht aus einer sogenannten Belichtungsreihe, die aus mehreren unterschiedlich belichteten Aufnahmen mit den exakt gleichen manuellen Kameraeinstellungen und dem exakt gleichen Bildwinkel (ein professionelles Stativ ist Voraussetzung) besteht. Mithilfe von spezialisierten Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B Adobe Photoshop CC, Adobe Lightroom CC und Photomatix Pro werden aus den verschiedenen Bildern die jeweils optimal belichteten Bereiche durch das sogenannte Tonemapping miteinander verwoben. Der so wichtige Blick aus dem Fenster (siehe Bild 1) und auch hell erleuchtete Bereiche eines Objektes werden mit den hellen und detaillierten Aufnahmen des Interieurs (siehe Bild 2) kombiniert – das optimale Bildergebnis mit dem größtmöglichen Informationsgehalt wird erzielt (Bild 3).

 

 

Beispiele

 

Viele unserer Beispiel-Bilder sind entstanden auf dem Viebrockhaus-Musterparkgelände. Wir danken für die freundliche Unterstützung und dafür, dass wir die wunderschön ausgestatteten Häuser fotografieren und filmen durften.

http://www.viebrockhaus.de